NEW gta - Monte Rosa


Unterwegs zum Col di Nana mit Pollux und Castor im Rücken  (6. Etappe)

 

 

 


Piemont - die schwarzen Täler auf der Südseite des Monte Rosa
Von Cannobio am Lago Maggiore nach Aosta


6 Tourentage mit insgesamt 300 Kilometern und 11 700 Höhenmetern, 2 Levels


Die Anreise nach Cannobio am Lago Maggiore (Italien) erfolgt privat.


Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport


Übernachtungen in Gasthöfen und Hotels


Serac Joe Level 4

Kondition          
Fahrtechnik          

 

 

 

Kondition - eine sehr gute Grundausdauer ist erforderlich. Richtlinie: etwa 450 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Fahrtechnik - eine sichere Fahrtechnik auf steinigen Wegen ist erforderlich: schwer


Leistungen Organisation, Buchung der Unterkünfte, Führung und Betreuung, Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport und Rücktransfer von Aosta zum Startpunkt der Tour in Cannobio am Lago Maggiore


Die GPS-Tracks der gta-Monte Rosa sind nicht erhältlich. 


>> La Grande Traversata delle Alpi <<, kurz gta

drei Buchstaben, schwungvoll auf einen Felsen gepinselt, markieren eine Weitwanderroute über die Westalpen vom Monte Rosa zum Mittelmeer.
Die >> Große Traverse << folgt historisch gewachsenen Weganlagen. Keiner der Pfade ist neu angelegt - unter den Reifen knirscht der Steinbelag uralter, bäuerlicher Maultierpfade. Ein Geflecht halb vergessener Militärsteige und Römerstraßen wird wiederbelebt. Breite, von Mussolinis Kriegsbaumeistern errichtete Naturpisten wechseln mit schmalen Hochgebirgstrassen. Alle Wege machen Geschichte spürbar...

Programm: Von Cannobio (Lago Maggiore) nach Aosta

Landkarte - NEW gta - Monte Rosa


Samstag, 10. Juli: Anreise
privat nach Cannobio am Lago Maggiore. Gemeinsames Abendessen mit Tourenbesprechung und Übernachtung in Hotel (Italien)


Sonntag: Erste Etappe über den Monte Zeda zum Lago di Orta 
Cannobio (200 m) > Il Colle > Bivacco del Pian Vada (1711 m) > Monte Zeda (2156 m) > Fiume Toce (190 m) > Omegna am Lago di Orta (290 m), Übernachtung in Hotel (Italien)

Highlights - die ex Strada militare zum Monte Zeda im Parco Nazionale Val Grande und die grandiosen Panoramen vom Langensee mit seinen Bergen
gta - via normale mit Gipfelbesteigung (ohne Bike) des Monte Zeda: 70 km + 2000 Hm bergauf / 1900 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen
gta - via extrema über den Monte Zeda: 67 km + 2200 Hm bergauf / 2100 Hm bergab - Trittsicherheit erforderlich, ca. 150 Min. Schieben und Tragen


Montag: Zweite Etappe über den Sacro Monte nach Varallo
Omegna (290 m) > Pella am Lago di Orta > Monte Massaro (1276 m) > Camasco (750 m) > Sacro Monte di Varallo (612 m) > Varallo (450 m), Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Italien)

Highlights - Blicke auf den Ortasee, der Cammino di San Carlo und der Sacro Monte di Varallo
gta - via normale: 40 km + 1500 Hm bergauf / 1350 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen 


Dienstag: Dritte Etappe zur Ostwand des Monte Rosa
Varallo (450 m) > Colle di Baranca (1819 m) > Valle Anzasca (550 m) > Macugnaga (1250 m), Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Italien)

Highlights - der Maultierpfad vom Rifugio Alpe Baranca zum Baranca-Pass, der Anzasca-Bike Trail und die Ostwand des Monte Rosa
gta - via normale: 55 km + 2200 Hm bergauf / 1400 Hm bergab - etwa 350 Hm Schieben bergauf 


Mittwoch: Vierte Etappe durchs Türli nach Alagna Valsesia
Macugnaga (1250 m) > Bivacco Lanti (2102 m) > Colle di Turlo (2738 m) > Rifugio Pastore > Alagna Valsesia (1170 m), Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Italien)

Highlight - die Anlage des alten Walserwegs über den Colle del Turlo, von den Alpinis um 1900 ausgebaut
gta - via normale: 27 km + 1700 Hm bergauf / 1800 Hm bergab / je nach Fahrkönnen mindestens aber 1000 Hm Schieben bergauf und auch längere Abschnitte bergab


Donnerstag: Fünfte Etappe unterm Liskamm
Alagna Valsesia (1170 m) > Rifugio Vigevano (2860 m) > Col d'Olen (2880 m, Auffahrt mit Seilbahn zum Passo di Salati - 2936 m - möglich) > Staffal im Val Gressoney (1800 m) > Colle Bettaforca (2672 m, Auffahrt mit Seilbahn möglich) > Champoluc (1540 m), Abendessen und Übernachtung in Gasthof (Italien)

Highlight - den Viertausendern ganz nah
gta - via normale: 35 km + 2650 Hm bergauf / 2300 Hm bergab - etwa 700 Hm Schieben bergauf ohne Seilbahnunterstützung


Freitag: Sechste Etappe unterm Matterhorn 
Champoluc (1540 m) > Sant Jaques > Rifugio Grand Tournalin (2545 m) > Col di Nana (2775 m) > Colle di Croux (2697 m) > Valtournenche (1550 m) > Fiume Dora Baltea (440 m) > Aosta (580 m), Übernachtung in Hotel (Italien)

Highlight - der Nana-Trail mit Blick aufs Hörnli
gta - via normale: 72 km + 1650 Hm bergauf / 2600 Hm bergab - etwa 200 Hm Schieben bergauf


Samstag, 17. Juli: Rückreise
Transfer mit dem Serac Joe-Bus von Aosta nach Cannobio am Lago Maggiore (Startpunkt der gta-Monte Rosa, Ankunft gegen 12.00 UHR) und weitere Heimreise privat


Am Col di Nana (6. Etappe)

gta - Monte Rosa
Die höchste Wand der Alpen, der zweithöchste Gipfel, die größte Ansammlung von Viertausendern auf engem Raum – alles Superlative, die auch Mountainbiker davon träumen lassen, die Gebirgskette des Monte Rosa zu umrunden. „Starker Berg“ nannten die Walser den Monte Rosa. Wegen den gewaltigen Eisflächen mussten schon die Walser, die sich im 13. Jahrhundert den Ruf von Spezialisten der Hochgebirgszivilisation erworben haben, weite Wege gehen. Die Distanz zwischen dem ersten eisfreien Übergang im Osten der Dufourspitze, mit 4637 Metern höchster Punkt des Gletscherbergs, und im Westen beträgt in der Luftlinie über 50 Kilometer. Dazwischen ragen die über 4000 Meter hohen Grate und Spitzen mit den klangvollen Namen Dent d’Herens, Matterhorn, Breithorn, Pollux, Castor, Liskamm, Vincentpyramide, Signalkuppe, Dufourspitze und Nordend aus dem schroffen Rückgrat der Westalpen.
Monte Rosa - Ostwand
>> Diese Ostwand ist in Europa unerreicht und einzig in ihrer Art. Um Gleiches, wohl auch Größeres zu sehen, müsste man in den Himalaja gehen. Ob aber auch Schöneres? Schauet hin zu dieser Fabelmauer, die in Felsen, Eis und Schnee, in Dunst und in Wolken himmelhoch sich aufbaut, einem leuchtenden, dampfenden, rauchenden Altar gleich, der an die Stufen zum Throne des lieben Gottes hinanreicht! << Nur bergsteigende Radler, die am Türli gutes Wetter haben, können diese begeisternde Worte von Julius Kugy nachempfinden.

Die von den Alpinis befestigte Walserroute zum Colle del Turlo (4. Etappe)