Alta Via Liguria - OST

In den Cinque Terre (Etappe 1)

 

 


Samstag 28. Mai bis Sonntag 6. Juni 2021


Von Lerici am Golf von La Spezia nach Finale Ligure


7 Tourentage mit insgesamt 421 Kilometern und 12 350 Höhenmetern


Gebirgscross mit Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
Verkürzung der Tagesetappen durch Transfers im Serac Joe-Bully möglich


Die Anreise nach Lerici am Golf von Genua erfolgt privat, Möglichkeit der Anreise und Rückreise ab/bis München-Hohenbrunn mit dem Serac Joe-Bus inklusive Radtransport gegen Fahrkostenbeteiligung


Übernachtungen in Gasthöfen und Hotels


Serac Joe Level 3

Kondition          
Fahrtechnik          

 

 

 

Kondition - eine sehr gute Grundausdauer ist erforderlich. Richtlinie: etwa 400 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Fahrtechnik - eine sichere Fahrtechnik auf steinigen Wegen ist erforderlich: mittel


Leistungen Organisation, Buchung der Unterkünfte, Führung, Betreuung und Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport, Transfer von Finale Ligure nach Lerici
Preis 729,00.- Euro

Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (Halbpension etwa 70.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen und vor Ort bezahlt werden. Die Gesamtkosten der Alta Via Liguria-OST (8 Übernachtungen, Halbpension, 7 Tourentage) betragen etwa 1300,00.- Euro.

Gegen eine Fahrtkostenbeteiligung in Höhe von 55,00.- Euro besteht die Möglichkeit der Anreise und Rückreise ab/bis München-Hohenbrunn mit dem Serac Joe-Bus inklusive Radtransport. Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob Sie mit dem Serac Joe-Bus mitfahren möchten.

GPS Selbstfahrer können die GPS-Tracks der Alta Via Liguria-OST mit einer Unterkunftsliste für 60.- Euro erwerben. 


 

Programm: Von Lerici nach Finale Ligure

Karte - Durch Ligurien (Abschnitt OST)


Samstag, 28. Mai: Anreise
privat nach Lerici am Golf von La Spezia. Es besteht eine Mitfahrgelegenheit im Serac Joe Bus gegen Fahrtkostenbeteiligung ab München-Hohenbrunn (Abfahrt gegen 8.30 UHR). Übernachtung in Hotel.


Sonntag: Erste Etappe nach Vernazza - Auf der Alta Via Liguria über den Cinque Terre Peak
Lerici (0 m) > La Spezia (0 m) > Rocca Storti (588 m) > Sella Malpertuso (780 m) > Santuario di Nostra Signora di Reggio > Vernazza (0 m), Abendessen in Pizzeria, Übernachtung in Pension

Highlights - die Alta Via mit tollen Blicken auf die Riviera und Vernazza, die malerischste Ortschaft der Cinque Terre
53 km + 1450 Hm bergauf / 1450 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen


Montag: Zweite Etappe zum Santuario di Nostra Signora della Guardia - Trails zwischen Fels und Meer
Vernazza (0 m) > Foce di Drignana (500 m) > Passo del Termine (542 m) > Foce di Montale (470 m) > Levanto (0 m) > Bonassola > Salto de Cavallo (560 m) > Colle di Velva (550 m) > Tavarone (600 m), Abendessen und Übernachtung in Albergo

Highlights - der Tornantini-Trail nach Levanto, der Küsten-Radweg Francigena und der Monte Pietra di Vasca
64 km + 2200 Hm bergauf / 1600 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen


Dienstag: Dritte Etappe zum Monte Penna - Sitz des Keltengotts Penn im Ligurischen Apennin
Tavarone (600 m) > Monte Zenone (1050 m) > Codivilla (700 m) > Passo del Bocco (956 m) > Val di Taro (750 m) > Passo dell'Incisa (1453 m) > Casemette del Penna (1395 m), Abendessen und Übernachtung in Berghütte mit Zimmern und Bad (der Serac Joe-Bus kann bis zur Hütte fahren)

Highlights - alte Minenpisten an den Monti Alpe, Zenone und Porcile und der Aveto-Naturpark 
57 km + 2000 Hm bergauf / 1150 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen


Mittwoch: Vierte Etappe nach Torriglia im Trebbia-Tal - Über die Berge Penna und Aiona
Bei guten Verhältnissen morgens Besteigung des Monte Penna (1735 m, Gehzeit bergauf und bergab insgesamt etwa zwei Stunden)
Casemette del Penna (1395 m) > Monte Penna (1735 m) > Passo dell'Incisa (1453 m) > Monte Aiona (1701 m) > Passo delle Lame (1300 m) > Cabanne (815 m) > Passo della Scoglina (920 m) > Passo dell Portello (1051 m) > Monte Lavagnola (1113 m) > Torriglia (770 m) , Abendessen und Übernachtung in Albergo

Highlights - der Rundblick vom Meer bis zu den Alpen , der Lame-Trail und die Hausmannskost beim Abendessen
50 km + 1200 Hm bergauf / 1850 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen + Gipfelbesteigung Monte Penna


Donnerstag: Fünfte Etappe nach Genua - Auf Dynamite Trails
Torriglia (770 m) > Passo della Scoffera (674 m) > Creto > Monte Lago (899 m) > Forte Diamante (653 m) > Genua (0 m), Abendessen in Pizzeria und Übernachtung in Hotel

Highlights - weite, einsame Pfadabschnitte auf der Alta Via, die Dynamite Trails über Genua und die alte Hafenstadt
61 km + 1350 Hm bergauf / 2150 Hm bergab - insgesamt etwa 60 Min. Schieben


Freitag: Sechste Etappe auf den Monte Beigua - Durch den Naturpark Beigua 
Genua (0 m) > Colla di Praglia (880 m) > Passo del Turchino (530 m) > Passo dell Faiallo (1060 m) > Monte Reixa (1183 m) > Monte Beigua (1287 m), Abendessen und Übernachtung in einfachem Berggasthof
 
Highlights - harte Trails, tolle Hütten und Goldadler über der blauen Riviera
66 km + 2250 Hm bergauf / 950 Hm bergab - insgesamt etwa 60 Min. Schieben


Samstag: Siebte Etappe nach Finale Ligure - Vom Apennin in die Alpen
Monte Beigua (1283 m) > Pontinvrea (500 m) > Passo San Giorgio (806 m) > Colle di Cadibona (459 m, bei Altare, trennt den Apennin von den Alpen) > Colla di San Giacomo (796 m) > Orco Feglino > Manie > Finale Ligure (0 m), Abendessen in Pizzeria und Übernachtung in Hotel

Highlight - die Finale-Trails zur Riviera
70 km + 1900 Hm bergauf / 3200 Hm bergab - keine längeren Schiebepassagen


Sonntag: Rückreise
Transfer im Serac Joe-Bus von Finale Ligure nach Lerici (Ankunft gegen 11.00 UHR), weitere Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus nach München-Hohenbrunn (Ankunft gegen 18.00 UHR)



Die Alta Via Liguria für Mountainbiker
Ligurien gehört zu den kleinsten Provinzen Italiens. Zwischen La Spezia im Osten und Ventimiglia im Westen erstreckt sich ein schmaler Landstreifen, der im Süden durch das Mittelmeer und im Norden durch den Apennin und die Alpen kontrastvoll geprägt wird: unten in den Städten an der Küste bestaunen viele Touristen die prachtvollen Zeugen einer glänzenden Vergangenheit. Oben in der Wildnis aus Macchia, Wäldern und Bergen herrscht Stille und Einsamkeit, gibt es bezaubernde Tiefblicke auf die Küste. Die Alta Via dei Monti Liguri überspannt den gesamten Bogen der ligurischen Berge von der Toskana bis zur französischen Grenze hin.    

Am Passo del Turchino (Etappe 6)

Durch fünf Länder – Cinque Terre
Links das Meer, rechts der Berg – unten die Cinque Terre, dieses etwa 12 Kilometer lange Stück Rivieraküste nordwestlich der Stadt La Spezia mit den fünf malerischen Dörfern Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore, Nationalpark und seit 1997 Weltkulturerbe der UNESCO. Farbige Häuser an steilen Hängen, verwinkelte Gassen, Torbögen und Naturhäfen mit bunten Booten. Ein teilweise aus dem Fels gehauener, mit Platten befestigter und zahllosen Treppen versehener Küstenweg verbindet die Ortschaften. Radfahrer sind hier nicht erwünscht, Fußgänger müssen für die Begehung bezahlen. Herangeschafft werden die Tausenden mit der Eisenbahn. 1874 wurde entlang der Küste die Bahnstrecke von Genua nach La Spezia gebaut. Jeder der fünf Orte bekam einen eigenen Bahnhof. Außerhalb der Haltestellen verläuft die Strecke fast gänzlich in Tunneln. In den Zügen werden auch Radfahrer samt Gefährt mitgenommen. Oben, über der felsigen Küste, den mit Trockenmauern den Steilflanken abgerungenen Weinbergen und Olivenhainen, am Kamm des bis zu 800 Meter hohen Küstengebirges gibt es kein Gedränge. Die Trans Italia folgt dem Sentiero Rosso, der Alta Via der Cinque Terre. Schotterpisten, schmale Teerstraßen und erdige Wald-Trails bilden den Untergrund für die Reifen. Immer wieder mal muss das Rad über Stufen oder kurze Rampen hinweg geschoben werden. Die Aussichten sind weniger spektakulär als unten. Nur vereinzelt lichtet sich das dichte Grün der Pinien, öffnen sich Tiefblicke auf die fünf Länder. Steile Maultierwege führen in jedes Dorf hinab. Wer unten nicht in den Zug umsteigt, muss anschließend wieder nach oben. Eine Küstenstraße gibt es nicht.

Auf dem Kreuzweg nach Vernazza (Etappe 1)