Norwegen - von Trondheim zum Nordkap


In der Mitternachtssonne am Nordkap

 

 


Samstag 21. Juli bis Sonntag 05. August 2018


Norwegen - von Trondheim auf der Kystriksveien über 24 Brücken, durch 23 Tunnels und 10 Fjorde (Fähren) zum Nordkap


13 Tourentage mit insgesamt 1 750 Kilometern und 14 500 Höhenmetern


Die Anreise nach Trondheim/Norwegen (Flughafen) erfolgt privat. Es besteht eine Mitfahrgelegenheit im Serac Joe Bus gegen Fahrtkostenbeteiligung


Bike-Trekking-Challenge


Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport


Übernachtungen im Zelt - jeder hat sein eigenes dabei!


Serac Joe Level 3 bis 4 

Kondition          
Fahrtechnik          

 

 

 

Kondition - eine sehr gute Grundausdauer, großer Einsatzwille und eine gewisse Leidensfähigkeit sind für ein erfolgreiches Gelingen maßgebend.
Fahrtechnik - es ist keine besondere Fahrtechnik erforderlich: leicht


Leistungen Organisation, Führung und Betreuung, Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport und Rücktransfer vom Nordkap nach Trondheim.
Preis 1099,00.- Euro

Die Kosten für die Übernachtungen auf Campingplätzen und Verpflegung - wir kochen selbst, gehen gelegentlich aber auch ins Restaurant - betragen etwa 50.- Euro pro Tag. Die Kosten für die zehn Fährfahrten belaufen sich auf insgesamt etwa 60.- Euro. Diese Ausgaben müssen gesondert getragen und vor Ort bezahlt werden.
Die Gesamtkosten der Norwegen-Tour von Trondheim zum Nordkap betragen etwa 2200,00.- Euro.

Gegen eine Fahrtkostenbeteiligung in Höhe von 200.- Euro besteht die Möglichkeit der An- und Rückreise von/bis München (weitere Haltepunkte auf der Fahrt durch Deutschland möglich). Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob Sie mit dem Serac Joe-Bus mitfahren möchten.


GPS Die GPS-Tracks unserer Route durch Norwegen sind nicht erhältlich. 


 

Programm: Von Trondheim zum Nordkap auf der Kystriksveien

Landkarte


Samstag: Anreise
privat nach Trondheim (Flughafen) oder mit dem Serac Joe-Bus (Abfahrt in München bereits am Freitag gegen 08.00 Uhr) über die Storebæltsbroen und über, durch den Öresund von Dänemark nach Schweden und Norwegen (über Oslo), Stadtbesichtigung, Übernachtung im Zelt auf Campingplatz


Sonntag: Erste Etappe am Trondheimsfjorden nach Steinkjer
Trondheim (0 m) > Vanvikan (Fähre über den Trondheimfjord) > Storvatnet (255 m) > Skauga (50 m) > Malm am Beistadtfjorden (0 m) > Elda (115 m) > Namdalseid-Holmset (10 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlight - Trondheimsfjorden
125 km + 1000 Hm bergauf / 1000 Hm bergab mit 1 Fährschifffahrt


Montag: Zweite Etappe von "Rock City" im Schärengarten der Nordseeküste zur Insel Leka
Namdalseid-Holmset (10 m) > Namsos (1 Brücke) > Blikkengfjorden (3 Brücken) > Nord-Myrvika (1 Brücke) > Urdsvatnet (190 m) > Salsvatnet > Lund (0 m) > Hofles (Fähre über einen Nordseearm) > Heilhornet am Nordhorsefjord (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlight - Fosslandsosen
144 km + 1300 Hm bergauf / 1300 Hm bergab mit 1 Fährschifffahrt und 5 Brücken


Dienstag: Dritte Etappe an der Küste Helgelands zum Brønnøsund mit dem Troghatten  
Heilhornet am Nordhorsefjord (0 m) > Alstahaug-Belsvag (20 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - die Vennesund-Fähre, Tjøttfjorden mit dem Bergzug der Sieben Schwestern und die Insel Tjøtta an der Helgelandküste
120 km + 500 Hm bergauf / 500 Hm bergab mit 3 Fährschifffahrten, 3 Brücken und 1 Tunnel


Mittwoch: Vierte Etappe von den sieben Jungfrauen zu den Fischgründen im Aldersund  
Alstahaug-Belsvag (20 m) > Aldersund (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - über die Insel Sandnessjøen und auf der Helgelands-Brücke
124 km + 700 Hm bergauf / 700 Hm bergab mit 1 Fährschifffahrt, 1 Brücke und 2 Tunnels


Donnerstag: Fünfte Etappe im Meer über den Polarkreis zum Svartisen
Aldersund (0 m) > Ornes-Reipa (20 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - die Polar Circle Ferry und das Monument, der Straumdalstunnelen am Svartisen, zweitgrößter Gletscher Norwegens 
80 km + 700 Hm bergauf / 700 Hm bergab mit 3 Fährschifffahrten und 2 Tunnels


Freitag:  Sechste Etappe ... Fjord um Fjord zur Nordland-Hauptstadt Bodø ... 
Ornes-Reipa (20 m) > Fauske-Lundhogda (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - Saltstraumen-Brücke, Lofoten-Aussichten
137 km + 1300 Hm bergauf / 1300 Hm bergab mit 5 Brücken und 4 Tunnels


Samstag: Siebte Etappe durch neun Tunnels zum Krakmotinden
Fauske-Lundhogda (0 m) > Steinbakkoya-Notvann (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlight - eine Straße über Fjorden und unter schroffen Felsen, Steigentunnelen
128 km + 1400 Hm bergauf / 1400 Hm bergab mit 1 Brücke und 9 Tunnels


Sonntag: Achte Etappe nach Narvik
Steinbakkoya-Notvann (0 m) > Narvik (10 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - Skarberget Ferry über den Tysfojord, die Hafenstadt Narvik
123 km + 1300 Hm bergauf / 1300 Hm bergab mit 1 Fährschifffahrt, 5 Brücken und 1 Tunnel 


Montag: Neunte Etappe zur Målselva 
Narvik (10 m) > Takvatnet (240 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlight - Hogtinden
145 km + 1500 Hm bergauf / 1250 Hm bergab mit 2 Brücken und 1 Tunnel 


Dienstag: Zehnte Etappe zwischen Bergen und Nordmeer zum Rotsund
Takvatnet (240 m) > Rotsundelv (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - Skibotn, Storfjorden und Lyngenfjorden
175 km + 800 Hm bergauf / 1050 Hm bergab


Mittwoch: Elfte Etappe Bilderbuchkulissen am Hurtigbåt
Rotsundelv (0 m) > Altafjord (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlights - Skjervøy, Oksfjord und Kvænangen
111 km + 1500 Hm bergauf / 1500 Hm bergab mit 1 Brücke


Donnerstag: Zwölfte Etappe zwischen Rentieren und unter Polarlichtern über die Finnmarksvidda
Altafjord (0 m) > Olderfjord (0 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlight - Alta
190 km + 1100 Hm bergauf / 1100 Hm bergab mit 1 Brücke


Freitag: Dreizehnte Etappe durch den Tunnel zum Kap
Olderfjord (0 m) > Nordkap (280 m), Übernachtung im Zelt auf Campingplatz
Highlight - der Nordkapptunnelen und das Nordkapp-Denkmal
128 km + 1400 Hm bergauf / 1100 Hm bergab mit 3 Tunnels


Samstag/Sonntag/Montag: Rückreise
Rückfahrt mit dem Serac Joe-Bus vom Nordkap nach Trondheim (Impressionen im Zeitraffer, Ankunft am Flughafen am Sonntag gegen 15 Uhr), weitere Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus über Oslo nach Deutschland (Ankunft in München am Montag gegen 15.00 Uhr)
 


Polarlichter auf der Kystriksveien 

Zum Nordkap? 
Das Nordkap (in der Finnmark, nördlichster Bezirk Norwegens) ist ein steil aus dem Eismeer (Barentsee) emporragendes Felsplateau, etwa 300 Meter hoch, rund 2100 Kilometer vom Nordpol entfernt und 514 Kilometer nördlich des Polarkreises. Ein Globus markiert den nördlichsten Punkt der Insel Magerøya, die durch den Nordkapptunnelen mit dem europäischen Festland verbunden ist. Der nördlichste Punkt Europas liegt auf dem Nordkinn. Dort gab es aber nicht genug Platz für die touristischen Einrichtungen. Trotz allem das Nordkap mit dem Wahrzeichen einer stilisierten Erdkugel bleibt ein äußerster Fleck unserer Erde, den zu erreichen der Traum vieler ist.

Von Trondheim zum Nordkap (Teil 2 der Norwegen-Durchquerung)
Wenige Globetrotter starten im spanischen Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas, benötigen für den rund 8000 Kilometer langen Weg Monate. Viele beginnen die Radreise im Heimatort. Serac Joe setzt die Trans Norwegen von Oslo nach Trondheim zum Nordkap fort. Die direkteste Route verläuft im Landesinneren durch Schweden. Wir folgen der von gewaltigen Fjorden zerrissenen Schärenküste Norwegens - zwar wesentlich länger, doch landschaftlich einzigartig und spannender. Eine Mitternachtssonne gibt es im September nicht mehr, doch ist die Luft und das Licht in dieser Jahreszeit klarer und damit die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge eindrücklicher. Auch ist die Wahrscheinlichkeit von auftretenden Polarlichtern am größten. Die Tageslänge beträgt etwa 11 Stunden.

Für die Trans Norwegen (Teil 2) von Serac Joe benötigt man nicht unbedingt ein Mountainbike. Trekkingbikes sind auch geeignet. Wir übernachten in der Regel auf öffentlichen Campingplätzen mit sanitären Anlagen und kochen selbst. Meistens gibt es in unmittelbarer Nähe auch bewirtschaftete Hütten und Gasthöfe, so dass man je nach Wunsch auch mal ein Zimmer nehmen und im Restaurant Essen gehen kann. Die Campingausrüstung (jeder schläft in seinem eigenen Zelt) und den Proviant (wird vor Ort gekauft) transportiert der Serac Joe-Bus, so dass wir nur mit der erforderlichen Wetterschutzausrüstung, Energieriegel und Pannenhilfe im Rucksack auf einem Rad mit guter Beleuchtung (wegen den Tunnels) unterwegs sind. Nur wenn es keinen Campingplatz gibt oder das Tagesziel nicht erreicht wird, nehmen wir vom "Jedermannsrecht" (norwegisch: Allemannsretten) Gebrauch und campen wild.

Nützliche Informationen über Radfahren in Norwegen finden Sie bei Radreise-Wiki.