Haute Route - von Chamonix nach Zermatt


Unter den Walliser Viertausendern am Trockenen Steg auf dem Weg nach Zermatt (6. Etappe)

 

 


Samstag 21. Juli bis Samstag 28. Juli 2018


Haute Route - von Chamonix nach Zermatt auf dem Weg der Riesen


6 Tourentage mit insgesamt 363 Kilometern und 12 500 Höhenmetern


Die Anreise nach Martigny (Schweiz) erfolgt privat oder gegen eine Fahrtkostenbeteiligung mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn oder Bregenz-Bhf..


Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport


Übernachtungen in Hotels


Serac Joe Level 4 

Kondition          
Fahrtechnik          

 

 

 

Kondition - eine sehr gute Grundausdauer ist erforderlich. Richtlinie: etwa 400 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Fahrtechnik - eine sichere Fahrtechnik auf steinigen Wegen ist erforderlich: mittel bis schwer


Leistungen Organisation, Buchung der Unterkünfte, Führung und Betreuung, Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport und Transfer von Martigny nach Chamonix zu Beginn der Tour, sowie vom Matter Tal nach Martigny am Ende der Tour.
Preis 655,00 Euro

Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (Halbpension etwa 75.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen und vor Ort bezahlt werden. Die Gesamtkosten der Haute Route von Chamonix nach Zermatt (7 Übernachtungen, Halbpension, 6 Tourentage mit Begleitfahrzeug und Gepäcktransport) betragen etwa 1200,00.- Euro.

Gegen eine Fahrtkostenbeteiligung in Höhe von 50,00.- Euro besteht die Möglichkeit der An- und Rückreise ab/bis München-Hohenbrunn oder Bregenz-Bhf. mit dem Serac Joe-Bus inklusive Radtransport. Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob Sie mit dem Serac Joe-Bus mitfahren möchten.


GPS Selbstfahrer können den GPS-Track (gpx-Dateiformat) unserer Haute Route erwerben, Preis 29,99.- Euro inklusive dem Buch "Traumziel Alpencross". 


 

Programm: Von Chamonix nach Zermatt - vom Mont Blanc zum Matterhorn 

Landkarte - Haute Route


Samstag: Anreise
privat oder mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn nach Martigny am Rhoneknie (Schweiz, Bahnhof, kostenlose Pkw-Abstellmöglichkeit über den Tourenzeitraum hinweg, Treffpunkt gegen 14.00 Uhr), Transfer mit dem Serac Joe-Bus über den Col de la Forclaz nach Chamonix am Montblanc (Fahrzeit gut 1 Stunde), Ortsbesichtigung, gemeinsames Abendessen mit Tourenbesprechung in Restaurant, Übernachtung in Hotel (Frankreich)


Sonntag: Erste Etappe im Antlitz des Eises am Dach der Alpen
Chamonix (1035 m, am Mont Blanc) > Col de Balme (2191 m) > Trient > Finhaut > Martigny (480 m) > Lourtier (1090 m), Übernachtung in Hotel (Schweiz)
Highlights - der Downhill vom Col de Balme auf der Tour du Mont Blanc und der ehemalige Weg der Postkutschen von Savoyen ins Wallis am Rand der spektakulären Trient-Schlucht durch 37 Haarnadelkurven nach Martigny am Rhoneknie 
74 km + 2100 Hm bergauf / 2050 Hm bergab
Höhenprofil - Haute Route Etappe 1 - keine Schiebepassagen


Montag: Zweite Etappe auf der Via des Combins mit dem schönsten Hauptkamm-Übergang der Westalpen
Lourtier (1090 m) > Fenetre de Durand (2803 m) > Valpelline > Aosta > Arvier (750 m), Übernachtung in Hotel (Italien)
Highlights - der Mauvoisin-See im Gletscherkessel von Charmotane im Schatten des Grand Combin, die Schmugglerroute über den Ketzerpass im Antlitz von Gran Paradiso und Grivola ins Valpelline, Cafe in Aosta  
73 km + 2100 Hm bergauf / 2550 Hm bergab
Höhenprofil - Haute Route Etappe 2 -  etwa 40 Min. Schieben bergauf und 15 Min. bergab


Dienstag: Dritte Etappe über das Rückgrat des Gran Paradiso, die längste Bergfahrt der Alpen
Arvier (750 m) > Valsavarenche (1540 m) > Col Loson (3296 m) > Rifugio Vittorio Sella (2584 m) > Cogne (1534 m), Übernachtung in Hotel (Italien)
Highlights - über 3000 Meter hoch auf König Vittorio Emanueles kühn trassierten Reitweg zwischen der Felspyramide der Grivola und den gleißenden Firnen des Gran Paradiso    
47 km + 2650 Hm bergauf / 1800 Hm bergab, davon 21 km nur auf Hochgebirgs-Trails
Höhenprofil - Haute Route Etappe 3 - etwa 100 Min. Schieben und Tragen bergauf und 15 Min. Schieben bergab


Mittwoch: Vierte Etappe am stolzen Emilius vorbei ins Aosta-Tal
Cogne (1534 m) > Colle Pontonnet (2897 m) > Saint Vincent (585 m, Aostatal), Übernachtung in Hotel (Italien)
Highlights - ehemalige Alpiniwege 2000 Meter über der Dora Baltea, das Städtchen Saint Vincent  
54 km + 1650 Hm bergauf / 2650 Hm bergab
Höhenprofil - Haute Route Etappe 4 - etwa 30 Min. Schieben bergauf und 20 Min. Schieben bergab


Donnerstag: Fünfte Etappe im Banne des Matterhorns nach Cervinia 
Saint Vincent (585 m) > Col de Bornes (1774 m) > Rifugio Barmasse > Finestra Cignana (2445 m) > Breuil Cervinia (2000 m), Übernachtung in Hotel (Italien)
Highlights - der Kreuzheilige von St. Pantaleone und der Grande Balconata-Trail - das Matterhorn stets im Visier   
58 km + 2500 Hm bergauf / 1050 Hm bergab
Höhenprofil - Haute Route Etappe 5 - etwa 20 Min. Schieben bergauf 


Freitag: Sechste Etappe über das eisige Rückrat der Westalpen
Breul Cervinia (2000 m) > Theodulhütte (3317 m) > Zermatt (1616 m) > Stalden (719 m), Übernachtung in Hotel (Schweiz)
Highlights - die alte Walserroute über den Theodulpass mit den Walliser Viertausender im Spalier  
57 km + 1500 Hm bergauf / 2700 Hm bergab
Höhenprofil - Haute Route Etappe 6 - etwa 60 Min. Schieben bergauf und 30 Min. Schieben bergab


Samstag: Rückreise
Transfer mit dem Serac Joe-Bus von Stalden über Visp (Bahnhof) nach Martigny (Ankunft gegen 10.00 UHR), weitere Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus nach Bregenz oder München.

Am Col Loson im Gran Paradiso-Nationalpark (3. Etappe)

Der Weg der Riesen - die Königin aller Transalps
Alpenüberquerungen mit dem Mountainbike gibt es viele. Aber nur eine ist wie die unter Skibergsteigern heiß begehrte Haute Route von Chamonix nach Zermatt. Der Weg der Riesen, die höchste aller Transalp-Routen, führt durch eine Landschaft wilder Schönheit geprägt von den Spitzen der Alpen. Mont Blanc, Grand Combin, Gran Paradiso, Matterhorn und Monte Rosa, Weisshorn und Dom geben unverkennbar die Richtung vor. Geschichtsträchtige Wege zwischen Fels und Eis, über blumengeschmückte Matten und über die höchsten Pässe der Alpen bilden die Fahrbahnen. Da muss man auch umkehren können! Stimmen aber die Verhältnisse, ist ein unvergessliches Abenteuer garantiert.
Vom Mont Blanc zum Matterhorn
Vom höchsten zum bekanntesten Berg der Alpen. Die Haute Route beginnt in Chamonix an einem Denkmal. In Bronze gegossen weist Jacques Balmat dem Gelehrten Saussure den Weg auf das Dach der Alpen, über den Bossongletscher 3800 Höhenmeter hinauf auf das Haupt des Weißen Monarchen. Der Gamsjäger Balmat bestieg 1786 als Erster den Mont Blanc. Sechs Tourentage später endet der hohe Weg in Zermatt am Fuß der markanten Felspyramide des Matterhorns. Das >> Horu <<, wie die Einheimischen auf Walliserdeutsch sagen, ist der meist fotografierte Berg der Welt, ein Wahrzeichen der Schweiz. Die Höhenangaben 2797 - 3296 - 2897 - 3317 gehören zu den Spitzen des 370 Kilometer langen Streckenprofils mit den höchsten Pässen und dem längsten Anstieg der Alpen. Gewaltige Berge wie der Grand Combin, der Gran Paradiso und der Monte Emilius gestalten die Landschaften und bestimmen das Leben ihrer Bewohner, fordern ihren Besuchern auf dem Mountainbike eine gehörige Portion an Ausdauer, Durchhaltevermögen und Fahrtechnik ab. Das Gelingen kann nicht erzwungen werden.
Die Natur hat hier das Sagen
Altschnee oder schlechtes Wetter können einen Strich durch den Plan machen ... . Im Hauch des Eises vom Mer de Glace walken die Reifen auf den alten Fahrbahnen der Postkutschen aus Savoyen ins Wallis, nach Martigny am Rhoneknie. Im Schatten des Grand Combin folgt der hohe Weg den Spuren der Walser über den einzigen eisfreien Einschnitt des Walliser Rückgrates namens Fenêtre de Durand ins Valpelline und nach Aosta. Das schaffen nur wenige ganz auf dem Rad. Je nach Einsatz und Können kommen zwischen 40 und 60 Minuten Schiebezeit bergauf und etwa 30 Minuten bergab zusammen. Von der Dora Baltea im Aostatal geht es 2700 Höhenmeter am Stück bergauf, zuletzt auf ehemaligen Reitwegen für die Jagd, zu den Steinböcken im einzigartigen Hochgebirge des Nationalparks Gran Paradiso - König Vittorio Emanuele II. gebührt der Dank. Das schafft keiner ganz auf dem Rad. Im Blockgestein des Col Loson ist das Gefährt gut eine Stunde am Buckel, ist ein Gämstritt gefragt. Es gibt zahlreiche Radler, die ihr Gerät die gesamte Strecke aus der Valsavarenche bis über die scharfe Scharte hinweg sechs Stunden lang geschleppt und trotzdem ihren Frieden gefunden haben. Andere fanden im harten Firn keinen Halt, mussten nur noch 100 Meter vom Ziel entfernt den Rückzug antreten. Ein alter Alpiniweg führt aus der beliebten Sommerfrische Cogne durch eine Bilderbuchlandschaft über die entlegenen und einsamen Pässe von Pontonnet und Fénis zurück ins Aostatal, ehe auf dem Grande-Balconata-Trail die große Vorstellung des edelsten Felsen der Alpen beginnt und auf der alten Handelsroute über den Theodulpass Eiskontakt garantiert ist.

Bald am Fenetre de Durand, Übergang aus dem Wallis ins Valpelline (2. Etappe)