Dolomiten - "Sedici Rifugi" (Ronda Extrema)

 Über der Sennesalm, Fotos © Maurizio Deflorian  (3. Etappe)

 

 


Sa 09. September bis So 17. September 2017


Dolomiten - von Brixen über die Plose, das Astjoch und die Sennesalm mit dem Seekofel zu den Drei Zinnen und über die Fanesalm, das Grödner Joch und Puezhütte, den Schlern und das Rittner Horn wieder zurück nach Brixen - Ronda Extrema "Sedici Rifugi" (16 Hütten über 2000 Meter)


7 Tourentage mit insgesamt 370 Kilometern und 15 100 Höhenmetern


Die Anreise nach Brixen (Bahnhof) erfolgt privat oder gegen eine Fahrtkostenbeteiligung mit dem Serac Joe-Bus ab/bis ab München-Hohenbrunn.


Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport


Übernachtungen in Gasthöfen und Hotels.


Serac Joe Level 4 bis 5

Kondition          
Fahrtechnik          

 

 

 

Kondition - eine sehr gute Grundausdauer ist erforderlich. Richtlinie: etwa 450 Hm in der Stunde auch über einen längeren Zeitraum hinweg
Fahrtechnik - eine sichere Fahrtechnik auf steinigen Wegen ist erforderlich: schwer


Leistungen und Preise Organisation, Buchung der Unterkünfte, Führung, Betreuung und Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport
555.- Euro

Die Kosten für die Übernachtungen und Verpflegung (Halbpension etwa 75.- Euro pro Tag) müssen gesondert getragen und vor Ort bezahlt werden. 

Die Gesamtkosten dieser Ronda Extrema ("Sedici Rifugi") in den Dolomiten mit 8 Übernachtungen, 7 Tourentage, Begleitfahrzeug und Gepäcktransport betragen etwa 1200.- Euro.

Gegen eine Fahrtkostenbeteiligung in Höhe von 20.- Euro besteht die Möglichkeit der An- und Rückreise ab/bis München-Hohenbrunn mit dem Serac Joe-Bus inklusive Radtransport. Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob Sie mit dem Serac Joe-Bus mitfahren möchten.


GPS Die GPS-Tracks der Ronda Extrema "Sedici Rifugi" sind nicht erhältlich.

 

Programm: Ab Brixen zu den Drei Zinnen und wieder zurück

Landkarte - "Sedici Rifugi"


Samstag: Anreise
privat oder mit dem Serac Joe-Bus ab München-Hohenbrunn (S-Bahnhof, Abfahrt gegen 14.00 Uhr) nach Brixen (Treffpunkt gegen 18.00 Uhr), gemeinsames Abendessen mit Tourenbesprechung und Übernachtung in Hotel (Italien)


Sonntag: Erste Etappe über die Plose
Brixen (565 m) > Aferer Tal > Plosehütte (2447 m) > Monte Telegraph (2486 m) > Lüsnerscharte > Lüsen (975 m), Übernachtung in Gasthof (Italien)
Highlights - schöne Aussichten auf die Geislerspitzen vom Hausberg der Brixner, schwerer Downhioll und einsame Waldpfade  
42 km + 2100 Hm bergauf / 1700 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 1 - etwa 30 Min. Schieben bergab 


Montag: Zweite Etappe über das Astjoch 
Lüsen (975 m) > Rastnerhütte > Astjoch (2100 m) > Jakobsstöckl > Glittner Joch (2150 m) > Zwischenwasser (1025 m) > St. Vigil in Enneberg (1200 m), Übernachtung in Hotel (Italien)
Highlights - , die Rastnerhütte, den Alpenhauptkamm vor Augen und die Wiesenpfade am Glittner See
38 km + 1700 Hm bergauf / 1500 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 2 - keine Schiebepassagen


Dienstag: Dritte Etappe über die Sennes-Berge zum Misurinasee
St. Vigil (1200 m) > Kreuzjoch > Forcella di Sennes (2510 m) > Senneshütte > Seekofelhütte (2327 m) > Dürrensteinhütte > Strudelkopf (2307 m) > Schluderbach (1427 m) > Misurinasee (1760 m), Übernachtung in Gasthof (Italien)
Highlights - über 30 km Trails im Hochgebirge am Stück, der Naturpark Dolomiti d'Ampezzo und der Dynamite Trail zum Heimkehrerkreuz gegenüber der Drei Zinnen  
57 km + 2700 Hm bergauf / 2150 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 3 - je nach Fahrkönnen insgesamt etwa 90 Min. Schieben


Mittwoch: Vierte Etappe im Antlitz der Drei Zinnen zur Büllelejochhütte 
Misurinasee (1760 m) > Auronzohütte (2320 m) > Büllelejochhütte (2540 m) > Patternsattel > Lavaredohütte (2344 m) > Valle Marzon (1200 m) > Forcella Maraia (2101 m) > Misurinasee (1760 m), Übernachtung in Gasthof (Italien)
Highlights - die Welt der "Fantastica Trinita, 3 cime ..." und ihre steinigen Dynamite Trails, das einsame Val d'Onge im Herzen der Cadini-Gruppe erschlossen durch einen Militärweg der Alpinis
44 km + 2300 Hm bergauf / 2300 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 4 - je nach Fahrkönnen etwa 20 Min. Schieben bergauf und 20 Min. Schieben bergab


Donnerstag: Fünfte Etappe über die Große Fanesalm zum Grödner Joch 
Misurinasee (1760 m) > Schluderbach > Im Gemärk > Fanestal > Passo Tadega (2157 m) > Pralongia (2138 m) > Corvara > Grödner Joch (2120 m), Übernachtung in Gasthof (Italien)
Highlights - der lange Weg der Dolomiten, die Große Fanesalm, der Rundumblick von der Pralongia und die Straßenanlage am Grödner Joch am Fuß der Sella
56 km + 2100 Hm bergauf / 1750 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 5- keine längeren Schiebepassagen


Freitag: Sechste Etappe durchs Langental und über den Schlern zum Eisack
Grödner Joch (2120 m) > Puezhütte (2475 m) > Wolkenstein (1560 m) > Seiser Alm > Plattkofelhütte (2300 m) > Mahlknecht Joch > Tierser-Alpl-Hütte > Schlernhäuser (2450 m) > Steg am Eisack (345 m) > Wolfsgruben (1180 m), Übernachtung in Gasthof (Italien)
Highlights - das Langental im Herz der Puezgruppe, der Schneidtrail über der Seiser Alm und der Knüppelsteig vom Schlern hinab zum Eisack
68 km + 2700 Hm bergauf / 3650 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 6 - je nach Fahrkönnen etwa 60 Min. Schieben und Tragen in der Puezgruppe und 60 Min. Schieben am Schlern


Samstag: Siebte Etappe über das Rittner Horn nach Brixen 
Wolfsgruben (1180 m) > Rittner Horn (2259 m) > Stöfflhütte > Brixen (565 m), Übernachtung in Hotel (Italien)
Highlights - das Rittner Horn-Panorama vom Ortler über die Dolomiten bis zum Großglockner und die Wiesenpfade übers Hochplateau
55 km + 1500 Hm bergauf / 2100 Hm bergab
Dolomiten - Höhenprofil "Sedici Rifugi" Etappe 7 - keine längeren Schiebepassagen


Sonntag: Rückreise
Heimreise privat oder mit dem Serac Joe-Bus nach ab München-Hohenbrunn (Ankunft gegen 12.00 UHR)

Unterwegs zur Puez-Hütte, Foto © Maurizio Deflorian (6. Etappe)

Ronda Extrema Dolomiten "Sedici Rifugi"
Schon die Fahrleistungen sprechen Bände. 370 Kilometer verteilt auf 7 Tourentage sind für Mountainbiker keine besonders lange Strecke. Kommen aber auf dieser über 15 000 Höhenmeter zusammen, so ist das verglichen mit anderen Regionen in den Alpen sehr viel. Ja - die Gestalt der Dolomiten zeigt sich schroff. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Auf- und Abfahrten steil, oft brutal steil. Die himmelwärts ragenden Rampen am Averau, der Croda da Lago, zur Sennesalm, zur Porta Vescova, am Col di Lana und viele mehr sind Alpencrossern ein Begriff. Zudem erschweren Steine und loses Geröll den Kampf um Höhenmeter. Verlässt man dann noch die breiten Militärpisten und ausgetretenen Pfade wie bei der Ronda "Sedici Rifugi" wird es schnell extrem. Wenige haben ihren Fahrspaß daran. Andere holen sich Blasen an den Füßen oder entkräften an den Anforderungen. Bei allen aber verschiebt sich der Horizont beim Anblick der Zinnen, Türme, Pfähle und Pfeiler  in die Vertikale.